Die ehrlichen Antworten — kurz gehalten. Was fehlt? Dann schreib uns.
Wir sind ein digitales Anzeigenbrett: Senioren legen ein Profil an, Eltern suchen nach PLZ und sehen Tagesomas und Tagesopas aus ihrem Viertel. Ihr tauscht euch über die Plattform aus, klärt eure Wünsche, dann wird gebucht. Die Betreuung findet bei euch zu Hause statt. Wir sind selbst nicht Vertragspartner.
Den Stundensatz legt jede Tagesoma selbst fest — die meisten liegen zwischen 12 und 18 € pro Stunde. Dazu kommen 2 € pro Stunde Plattformgebühr. Beispiel: Verlangt die Tagesoma 13 €, zahlt ihr 15 € pro Stunde. Den genauen Satz seht ihr in jedem Profil, bevor ihr anfragt. Es gibt keine Mitgliedschaft, kein Abo — du zahlst nur für Stunden, die ihr tatsächlich gebucht habt.
Bei Betreuung im eigenen Haushalt kommen haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35a EStG in Betracht — bis zu 20 % der Kosten, maximal 4.000 € pro Jahr, wenn die Zahlung per Überweisung läuft (über Stripe automatisch) und du eine Rechnung hast. Steuerliche Anrechnung im Einzelfall mit Steuerberater oder Lohnsteuerhilfe klären — wir geben keine Steuerberatung.
Wir prüfen Senior-Profile bei der Anmeldung nicht inhaltlich vor — das wäre als Anzeigenbrett auch nicht unsere Rolle. Vor der ersten Buchung tauscht ihr euch in Ruhe aus — schreiben, telefonieren, alle Fragen stellen —, ganz ohne Verpflichtung. Du entscheidest, mit wem du Kontakt aufnimmst, und du gestaltest die erste Stunde so, dass dir wohl ist. Bei berechtigten Hinweisen über das Profil-Melden-Formular schauen wir nach.
Bis 24 Stunden vor Beginn ist die Absage kostenfrei — der reservierte Betrag wird automatisch wieder freigegeben. Sagt ihr kurzfristiger ab (weniger als 24 Stunden vorher), wird die Hälfte der vereinbarten Vergütung berechnet; sie geht als Ausfallhonorar an die Tagesoma, der Rest wird freigegeben. Sagt die Tagesoma ab, bekommt ihr immer alles zurück.
Wir reservieren den Betrag bei der Buchungsanfrage (Stripe-Authorize), aber wir ziehen ihn erst ab, wenn die Betreuung tatsächlich stattgefunden hat. Wenn etwas schiefgeht, bist du nie auf den Kosten sitzen geblieben.
Immer bei euch zu Hause. Das ist uns wichtig: euer Kind bleibt in seiner gewohnten Umgebung mit seinem Spielzeug und seinen Routinen, und für die Tagesoma ist klar, dass sie zu Gast ist. Außerhäusliche Betreuung (Spielplatz, Kita-Abholung) könnt ihr individuell mit der Tagesoma absprechen.
Das entscheidet ihr und die Tagesoma gemeinsam. Manche fühlen sich mit Säuglingen wohl, andere lieber mit Kindergartenkindern oder Schulkindern. In jedem Profil steht, welche Altersgruppen die Person bevorzugt.
Mit uns: nein, wir sind nur das Anzeigenbrett. Mit der Tagesoma: ein mündlicher Auftrag reicht für gelegentliche Betreuung. Bei regelmäßiger Beschäftigung (mehr als 5–6 Stunden pro Woche) lohnt sich ein einfacher schriftlicher Vertrag — Vorlage gibt's beim Familienministerium oder bei der Caritas.
Tagesmütter haben eine Pflegeerlaubnis nach § 43 SGB VIII und betreuen meist mehrere Kinder bei sich zu Hause — das brauchen wir bei der In-Home-Betreuung von einem Kind nicht. Im Vergleich zu Betreut.de: kein Abo, keine versteckten Kosten, fokussiert auf Senioren als Wahl-Großeltern statt auf Studierende oder Au-pairs. Wir sind klein, persönlich und transparent.
Im Haushalt der Eltern greift in der Regel die private Haftpflichtversicherung der Eltern für Schäden, die das Kind anrichtet. Für Schäden, die die Tagesoma während der Betreuung verursacht, deckt ihre Privathaftpflicht. Wir empfehlen, das vorab kurz miteinander zu klären. Bei Verletzung des Kindes gilt die gesetzliche Unfallversicherung — Tagesomas können sich freiwillig bei der BG Verkehr versichern.
Hinweis: Steuer- und Versicherungsangaben sind allgemeine Hinweise, keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall.